Mit dem Projekt Frankensiedlung soll das Alltagsleben im 5. bis. 8. Jahrhundert in unserer Region dargestellt werden. Dazu wird eine dörfliche Struktur aufgebaut, wie sie in dieser Zeit üblich war. Der Besucher der Siedlung soll von der Lebensweise und dem Tagesablauf der einfachen Menschen auf dem Lande einen Eindruck bekommen. Es werden Einblicke in die handwerklichen Fähigkeiten der damaligen Menschen geboten. Die meist einfachen, teilweise aber auch überraschend aufwändigen Arbeitstechniken sollen verständlich machen, was alles zu dieser Zeit möglich war. Die Bewohner waren hauptsächlich Selbstversorger und mussten Alltagsgegenstände wie Geschirr und Werkzeug in Eigenleistung herstellen.


Frankensiedlung schafft großes Biotop rund um die geplante Siedlung
Rund 60 Bäume und 250 Heckenpflanzen werden im Winter gepflanzt.
Gute Zusammenarbeit mit Kreisjägern, Forstamt und Imkerverband.

Der Verein Frankensiedlung Nithrindorp wird in den nächsten Wochen rund 60 Bäume und 250 Hecken- und Blühpflanzen rund um das Areal der Siedlung pflanzen. Dies geschieht in Kooperation mit den Kreisjägern, insbesondere mit Ralf Schmidt, der Mitglied im „NetzwerkArtenvielfalt“ sowie Naturschutzobmann der Kreisjägerschaft ist.

Der vier bis fünf Meter breite Blüh- und Grünstreifen wird auch in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Ahrweiler angelegt. Großer Wert wird dabei darauf gelegt, dass die verwendeten Pflanzen aus unserer Region stammen. Forstamtsleiter Herr Haase hat sich intensiv mit den Anpflanzungen auseinander gesetzt und die Planung begleitet. 
Auch mit dem Kreisimkerverband, der mit dem Bauern- und Landwirtschaftsverband Ahrweiler Mitglied im „NetzwerkArtenvielfalt“ ist, steht der Verein in stetem Kontakt.

Artenvielfalt unterstützen
Mit den Anpflanzungen möchte man insbesondere dem Niederwild Deckungsmöglichkeiten bieten, die diesen Tieren in der sehr aufgeräumten Landschaft häufig fehlen. Aber auch die Vogelwelt wird solche zusätzlichen Streifen gerne annehmen. Die verschiedenen Blühpflanzen sollen Insekten und Bienen Nahrung bieten und sind so geplant, dass diese über einen längeren Zeitraum Pollen und Nektar finden können.
Und auch viele weitere Tiere profitieren: So werden Gehölze, die - wie hier geplant - als Linienbiotop angelegt werden, sehr gerne von den bei uns bedrohten Fledermausarten zum Beuteflug angenommen. Und mittels mit Steinen in den Wall angelegter sogenannter „Lesehaufen“ können auch Reptilien und Kleinstlebewesen ihren passenden Unterschlupf finden.

Weitere Aktionen auf dem Gelände: Pflanzung von Obstbäumen und Fasanenfütterung
Über die  Schaffung des Linienbiotops hinaus wird der Verein auf dem Gelände der Siedlung selbst rund 20 Obstbäume, z.B. Speierling und Mispel, pflanzen. Hier hat man auf alte Sorten geachtet, die so im modernen Obstbau nicht mehr vorkommen.
Fasane schützen
In diesem Winter wird zudem auf dem Gelände der Frankensiedlung ein kleines Areal der Fasanenfütterung überlassen, da diese es besonders schwer haben. Viele Fasane werden leider auch von freilaufenden Hunden gerissen.

Ökovielfalt – Projekte für Kinder und Jugendliche
Die Pflanzung soll auch mit Kindern und Jugendlichen umgesetzt werden, die so ganz praktisch die Möglichkeiten zur Verbesserung der Ökologie kennenlernen können. Auch im nächsten Jahr wird der Verein mit vielen Kooperationspartnern Aktionen für Kinder und Jugendliche auf dem Gelände und im Schulgarten anbieten.
Der Schulgarten bietet schon jetzt Rehen einen Rückzugsort, da in gewissen Bereichen Disteln und Gehölze bewusst stehen bleiben. Zwar hat der Schulgarten in der vergangenen Gartensaison einige Verluste durch Rehe und Hasen hinnehmen müssen, denn so ein ungespritzter Salat schmeckt ja auch Tieren gut. Aber die Freude über die Tiere gleichen diese Verluste mehr als aus.
Feuchtbiotop in Arbeit

Feuchtbiotop in Arbeit

Ein kleines Areal am unteren Ende des Schulgartens wurde jetzt als Biotop angelegt, um für die wasserliebenden Tiere einen Lebensraum zu schaffen. Hier sollen mit den Kindern im Frühling noch weitere Verbesserungs- und Anpflanzungsmaßnahmen stattfinden.

Nach den Pflanzaktionen wird sich der Verein im Frühjahr 2017 wieder verstärkt mit dem Verfahren der Bauleitplanung für die Siedlung auseinandersetzen. Der Natur soll aber schon jetzt und natürlich auch in Zukunft viel Raum gegeben werden, sich weiter zu entwickeln, unabhängig von dem Verfahren. Der Verein freut sich über die sehr konstruktive Zusammenarbeit  mit Jägern, Forstamt und der Landwirtschaft.
Und auch Ralf Schmidt von den Kreisjägern begrüßt das Projekt sehr: Ein sehr interessantes Projekt, mit sehr viel Potenzial im Bereich Ökologie und Vielfalt. Es macht Freude, wenn man mit den Akteuren zusammen überlegt, wie wir insbesondere dem Wild helfen können.“



Stoffmarkt der Frankensiedlung am 5. November
Merowinger Kleidung FrauAm Samstag, den 5. November findet ein Stoffmarkt im Rahmen des Projektes Frankensiedlung im Pfarrheim Grafschaft Leimersdorf statt. In der Zeit von 11.00 – 16.00 Uhr können sich Mitglieder und Interessierte bei einem Stoffhändler pflanzengefärbte Stoffe ansehen und erwerben. Weiter werden Schnittmuster zum Anfertigen von Kleidung im Frühmittelalterstil angeboten. Der Markt ist eine gute Gelegenheit, sich näher kennenzulernen und über die Gewandung im Frühmittelalter auszutauschen. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Die Teilnahme ist kostenlos und für jeden zugänglich.









Herbst im Merowingerdorf
Ferienaktion für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren

Montag, 17.10.16 bis Mittwoch, 19.10.16 von 14:00 bis 19:00 Uhr

Spannende Natur-Tage auf dem Gelände der Frankensiedlung. Bogenbauen, Druidenstäbe und vieles mehr stehen auf dem Programm sowie täglich die Zubereitung einer kleinen Mahlzeit aus dem Lehmofen oder am offenen Feuer. Erlebt in den herbstlichen Abendstunden den Reiz des Lagerfeuers. Am dritten Tag sind die Eltern bereits ab 18.00 Uhr eingeladen, diese besondere Atmosphäre mitzuerleben.

Weitere Infos und Anmeldung: Webseite des 
Kinder- und Jugendfördervereins Grafschaft



Kindergartengruppe aus Remagen zu Besuch in der Frankensiedlung

Kindergarten Remagen bei den Franken


Die "Bärengruppe" des Remagener  Kindergartens St. Martin besuchte Frankensiedlung und Garten. Die Kinder und einige Eltern erlebten bei strahlenden Sonnenschein schöne und spannende Stunden. Es kam keine Langeweile auf, denn vieles aus dem Garten konnte probiert werden und auch einige Tiere gab es zu entdecken. Im Anschluss konnten die Kinder auch noch kreativ werden und sich an Leder- und Holzarbeiten versuchen. Dazu gab es leckeren Flammkuchen in vielen Varianten, u.a. auch mit einer syrischen Rezept- und Gewürzmischung. Auch Roland konnte sich mit seinem Rollstuhl gut bewegen und  vor Ort den gesamten Garten miterleben. "Es macht einfach Spaß, den Kindern etwas von der Natur und dem Garten näher zu bringen - sie danken es mit so viel Freude und Begeisterung", so Mathias Heeb, Vorsitzender des Vereins. "Wenn selbst auch hier in der Frankensiedlung Inklusion passieren kann, dann machen wir vieles richtig", ergänzt abschließend Pia Caspari, Vorstandsmitglied bei den Franken. 
 


1. Kultur-Garten Nierendorf  gut besucht
Der erste Kultur-Garten Nierendorf am  18. September war ein voller Erfolg. Viele Gäste aus Nah und Fern besuchten das Gelände oberhalb des Nierendorfer Rückhaltebeckens und informierten sich über den Schulgarten, besuchten die ausstellenden Nierendorfer Künstler und genossen einen entspannten Tag bei Flammkuchen, Kuchen und Kaffee.

Die Kinder der Gartenklasse (jetzt 4. Schuljahr) boten ihr selbsterzeugtes Gemüse an: Wurzelgemüse wie Möhren, Pastinaken, Winterrettich und verschiedene Zwiebelgemüse wie Steckwiebeln, Winterheckzwiebeln, Lauch sowie Mangold, Blätterkohl und Hokkaido-Kürbis waren bei den Besuchern begehrt. Am Abend hieß es dann öfter "Das ist schon ausverkauft". Die Kinder freuten sich über den Erlös für ihre Schulgartenkasse, mit dem sie im kommenden Jahr wieder Saat-und Pflanzgut erwerben können. Und vielleicht bleibt auch noch etwas für eine Schubkarre, das eine oder andere Gartengerät oder eine Gerätekiste übrig.

Im Garten unter einem Holunderstrauch fanden groß und klein Gelegenheit zur Entspannung in Friedhelm Pankowskis Tier- und Klangtonnen. In der blauen Galerie mit sensationellem Ausblick auf die Grafschafter Landschaft stellten Marie Jo Gaudry-Pankowski und Cornelia Genschow aus und animierten die Kinder eigene Beobachtungen mit Pastellkreiden auf  Papier festzuhalten. Die Holzskulpturen von Samo Skoberne reckten sich in den blauen Himmel, die Keramikobjekte von Bernadette Heeb-Klöckner fügten sich in die Gartenlandschaft ein.

Blick auf das GeländeVerkaufsstand

BesucherTiertonnen


Informationsabende in Sinzig, Remagen und Niederbachem

Der Verein lädt zu einer Informationsreihe rund um das Projekt Frankensiedlung ein:

  • Geschichtlicher Hintergrund
  • Lebensform und Kulturtechniken der Franken
  • Geschichte zum Erleben und Mitmachen
  • Schul-Gemeinschaftsgarten-Projekt

Dazu ergänzende Informationen zur lokalen Geschichte der jeweiligen Veranstaltungsorte:

  • Sinzig: erste urkundlich erwähnte fränkische Pfalz
  • Remagen nach den Römern
  • Ausgrabungen Niederbachem

Termine
Montag, 5. September 2016, 19:30 Uhr - Schloss Sinzig, Barbarossastraße 35, 53489 Sinzig

Montag, 12. September 2016, 19:30 Uhr - St. Martin Grundschule Remagen, Rotes Gebäude, Alte Str.11, 53424 Remagen

Dienstag, 13. September 2016, 19:30 Uhr - „Haus St. Gereon“, Kleiner Saal, Mühlenstrasse 1, 53343 Wachtberg-Niederbachem, in Kooperation mit dem Heimatverein Niederbachem

Der Eintritt ist frei.


Kultur-Garten Nierendorf
Sonntag, 18. Sept. 2016, 11-18 Uhr

Am 18. September wird der 5000 qm große Garten des Schul-Gemeinschaftsgarten-Projekts oberhalb des Nierendorfer Hochwasserrückhaltebeckens für Künstler und alle interessierten Besucher geöffnet.

Informationen rund um den Garten

  • Was wächst denn da? Kinder der Grundschule Leimersdorf stellen ihre Beete vor.
  • Schmetterlings- und Bienenparadies
  • Rückzugsort für Tiere und Vögel
  • Farben ganz natürlich: der Färbergarten
  • alte und regionale Gemüse sowie Kräuter

Kultur-Garten

Es stellen aus:

Außerdem:

  • Angebot für Kinder: „Malen im Garten
  • Gitarrenmusik von Norbert Siebert

Kulinarisches

  • Flammkuchen aus dem Lehmofen
  • Die Kinder der Grundschule verkaufen das selbst gezogene Gemüse für die Schulgartenkasse.

Eintritt frei

Besucher werden gebeten am Sportplatz Leimersdorf zu parken.
Die Anfahrt direkt an das Gelände ist nur Schwerbehinderten gestattet.

 


Gemeinderat gibt grünes Licht für Frankensiedlung

In der Sitzung vom 21.04.2016 hat sich der Gemeinderat mit nur drei Enthaltungen für eine Aufnahme eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für das Gelände zwischen Nierendorf und Birresdorf entschieden. Der Verein möchte sich an dieser Stelle bei allen Entscheidern bedanken, die es jetzt möglich machen, dass das Projekt geplant und auf dem vorgesehenen Terrain umgesetzt werden kann.

„Wir haben schon bewiesen, dass wir einen langen Atem haben. Und dass wir auch nach dieser erfreulichen Entscheidung noch viel vorhaben, ist uns klar, “, so Mathias Heeb, Vorsitzender des Vereins. „Schade ist es nur, dass von vielen und leider auch in der Presse immer nur über die Kosten spekuliert wird und man sich so selten mit den Inhalten der Siedlung befasst. Denn letztlich ist es Sache des Vereins, die Kostenfrage zu klären – da helfen die vielen externen Spekulationen wenig. Vielleicht trägt die Entscheidung im Rat dazu bei, dass man sich jetzt auch einmal den Chancen des Projektes zuwendet.“

Jetzt hat der Verein eine Perspektive und kann endlich in konkrete Planungen gehen. Der Verein wird das ganze Verfahren schrittweise angehen, auch im Bezug auf die Kosten. Es wird die zeitnahe Umsetzung des Projektes angestrebt. Außerdem werden aber auch andere Aktionen, wie etwa den Schulgarten mit der Grundschule Leimersdorf, fortgesetzt.

Jeder kann den Verein unterstützen, zum einen mit einer Fördermitgliedschaft oder Spenden oder zum anderen mit einer Mitgliedschaft im Verein. Nähere Informationen zum Projekt und aktuellen Aktionen finden Interessierte auf der Homepage www.nithrindorp.de.

(Pressemitteilung vom 23.04.16)


Schulgartenprojekt in der Endrunde des Wettbewerbs "Kinder zum Olymp!"

Das Schulgartenprojekt, das der Verein Frankensiedlung Nithrindorp und die Grundschule Leimersdorf gemeinsam auf den Weg gebracht haben, hat nun die Endrunde des Wettbewerbs "Kinder zum Olymp!" errreicht.

Kinder zum Olymp! ist die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder. Aufgabe der Stiftung ist es, Kultur und Kunst zu bewahren, zu erhalten und zu vermitteln. Dabei gilt die Überzeugung, dass Kultur kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist. Und das auch schon für die Kleinsten.

Das Schulgartenprojekt ist dem Bildungsthema „Regionale Kulturgeschichte“ zugeordnet.

Gestartet war das Projekt mit dem Thema Färbergarten.


Schulgartenprojekt in Kooperation mit der Grundschule Leimersdorf

Die 3. Klasse setzte im Schulgarten nun die ersten Salate und Zwiebeln und säte diverse Gemüsesorten aus. Dazu wurden weitere Beete anlegt, geharkt sowie Flechtzäune errichtet.

Jede Schülerin und jeder Schüler packte begeistert an. Und alle sind schon ganz gespannt, was dann beim nächsten praktischen Gartenvormittag sprießen wird.


Flitzebogenkurs am 21. Mai für Kinder von 7-12 Jahren


Leider schon ausgebucht!

Der Verein Frankensiedlung Nithrindorp bietet auf dem Siedlungsgelände zwischen Nierendorf und Birresdorf einen "Flitzebogenkurs" an. Es ist der Bau eines einfachen Kinderbogen aus Holz mit einem Pfeil geplant Die Schnitzbänke stellt der Verein, Werkzeug wird nicht benötigt.

Teilnehmer: 7-12 Jahre, max. 10 Teilnehmer
Gebühr pro Kursteilnehmer: 20.-€

Termin Samstag, 21. Mai, 10.00 – 16.00 Uhr

Selbstverpflegung

Anmeldung bei Mathias Heeb, frankensiedlung@t-online.de

Parken: Bitte Parkplätz am Sportplatz nutzen.


Jour Fix am 24. April 16

Der nächste Jour Fix findet am Sonntag, den 24.04.2016 um 11:00 Uhr statt - bei gutem Wetter auf dem Gelände, ansonsten bei Mathias Heeb, Bentger Feld 4. Für das Picknick auf dem Grundstück bringt bitte jeder seine Verpflegung selbst mit.

Parken: Bitte Parkplätz am Sportplatz nutzen und über den Damm zum Grundstück laufen. das Parken auf den Feldwegen ist nicht gestattet.

Um planen zu können (Tische, Bänke etc.), bitten wir um Anmeldung bei Mathias Heeb frankensiedlung@t-online.de
oder Telefon 02641-201577.


Korngarten - weitere Sorten eingesät

Zu den bisherigen Feldern mit Langroggen und Dinkel aus dem letzten Jahr wurden am 19. März kleine Felder mit Einkorn, zwei Sorten Emmerkorn und Nackthafer anlegt. Im April sollen dann noch Gerste, Buchweizen und Lein hinzukommen.

Eine Beschilderung für die einzelnen Felder ist in Arbeit.

 


Herstellung Schnitzbänke

Der Verein baut zurzeit mehrere Schnitzbänke. Damit können sich die Nutzer dem Thema Holz annähern und sich mit Zieheisen ein Werkstück herstellen, ganz nach ihren Fähigkeiten. Solche Schnitzbänke wurden auch schon im frühen Mittelalter verwendet, beispielsweise zur Herstellung von Holzschindeln oder Bögen.

Die Schnitzbänke werden später u.a.im Schulgartenprojekt und für Workshops für Kinder und Jugendliche genutzt.




Teilnahme am Wettbewerb "Kinder zum Olymp!"

Mit einem gemeinsamen Projekt zum Thema „Regionale Kulturgeschichte“ nehmen die Grundschule Leimersdorf und der Verein Frankensiedlung am Wettbewerb „Kinder zum Olymp!“ teil.

Das Projekt startete mit den Kindern der 4. Klasse, die nun Experten für die Herstellung von Pflanzenfarben sind und mit diesen eigenen Farben und verschiedenen „geheimen Zutaten“ auf Aquarellkarton kleine Kunstwerke gestalteten.

Die im vergangenen Jahr gesammelten Färberpflanzen sind aufgebraucht. Deshalb werden die Kinder nun im März Samen von verschiedenen Pflanzen vorkultivieren, die schon vor mehr als 2000 Jahren zum Herstellen von Farben zum Malen oder Färben von Stoffen für Kleidungsstücke verwendet wurden. Ab April werden die Kinder die jungen Pflanzen auf dem Ackergelände der Frankensiedlung auspflanzen.

Zu dieser Zeit wird die 3. Klasse im „Korngarten“ die uralten Sorten Einkorn, Emmer, Nackthafer und Lein aussäen sowie einige ursprüngliche regionale Gemüsesorten.

Im Laufe des Projekts lernen die Kinder z.B.

- wie die Menschen früher ihre Äcker bearbeitet haben, welche Gemüse und Obstsorten bei uns heimisch sind, woher und wie andere zu uns gekommen sind,

- welchen Einfluss das Wetter auf Wachstum und Ernte hat,

- gemeinsamen Erfolg und Misserfolg beim „Gärtnern“,

- Anbau, Ernten, Lagern von Nahrungsmitteln,

- und auch wie die erzeugten Lebensmittel verarbeitet werden können - z.B. einem selbstgebauten kleinen Lehmofen, wie ihn schon die Menschen im frühen Mittelalter verwendet haben, wie sie aber auch heute noch auf verschiedenen Kontinenten zu finden sind.


Exkursion ins Landesmuseum nach Mainz am Sonntag, den 28. Februar 2016



Der Verein Frankensiedlung Nithrindorp. e.V. lädt alle Interessierten zu einer Exkursion ins Landesmuseum Mainz ein.

Frühes Mittelalter:
"Nach der Römerzeit - die Franken im Rheintal"

Die frühmittelalterliche Abteilung des Landesmuseums Mainz umfasst mit ihren bedeutenden Sammlungen den Zeitraum zwischen dem Ende des römischen Imperiums und der ottonischen Epoche, der Zeit vom 5. bis zum 10. Jhd. Schwerpunkt bilden die Hinterlassenschaften des fränkischen Reiches mit reichen Funden aus dem 6. und 7. Jhd.

Die Führung im Museum beginnt um 11.00 Uhr. Nach dem Museumsbesuch ist ein Besuch der Altstadt in Mainz geplant.

Treffpunkt: Bahnhof Remagen, 08.00 Uhr Gleis 3
Abfahrt: 08.15 Uhr ab Remagen / Ankunft Mainz 10.08 Uhr
Rückfahrt:17.51 Uhr ab Mainz / Ankunft Remagen 19.42 Uhr.

Die Kosten für die Fahrt inkl. Eintritt ins Museum mit Führung
betragen 20,- € pro Person, Kinder unter 15 Jahre 10.-€. Für Verpflegung ist selbst zu sorgen

Verbindliche Anmeldungen bitte per Mail an info@nithrindorp.de oder per Post an Mathias Heeb, Bentger Feld 4, 53501 Grafschaft

Anmeldeschluss ist der 21. Februar 2016.


Landjugend Ahrweiler informiert sich über das Projekt “Frankensiedlung”
Vertreter der Landjugend Ahrweiler besuchten das Gelände der „Frankensiedlung Nithrindorp“ um sich ein Bild über das geplante Vorhaben zu machen. Mathias Heeb, Vorsitzender des Vereins, erläuterte vor Ort, welche Gebäude und landwirtschaftliche Projekte vorgesehen sind.

Weitere Details zum geschichtlichen Hintergrund und zu den geplanten Angeboten wurden anschließend beim Stammtisch der Landjugendlichen anhand eines Bildvortrags vorgestellt. Die Landjugend zeigte sich beeindruckt von dem Projekt. Ein Mitglied der Landjugend hatte den Verein bereits bei der Pflege der Fläche und für die Anlage eines Korngartens unterstützt. Am Abend kristallisierte sich die Idee heraus, dass die Landjugend ein Insektenhotel am Regenrückhaltebecken installieren könnte.

Maria Schäfer und Julian Wuzél, die Vorsitzenden der Landjugend Ahrweiler, sind sich einig: „ Für junge Menschen im ländlichen Raum ist es interessant zu sehen, wie sich die Landwirtschaft und das Handwerk während der letzten Jahrhunderte/Jahrtausende verändert hat.“
Der Verein freut sich über das Interesse der jungen Leute. „Die Landjugend ist immer herzlich willkommen in der Frankensiedlung, das Projekt möchte sich gerade jungen Menschen öffnen“, so Mathias Heeb abschließend.


Impressionen vom Gelände im November 2015


Das Korn sprießt


Frühling im November

Aktuelle Informationen rund um das Projekt Frankensiedlung

Korngarten

 

Das Projekt Korngarten beschäftigt sich mit dem Anbau von Getreidesorten, die zur Zeit der Franken (5.-8. Jhdt.) nachgewiesen sind. Bereits vor dem Winter wurde Ende Oktober Dinkel und Langroggen ausgesät.

Der Langroggen ist eine alte Sorte, da man früher das Stroh auch zum Decken von Dächern verwendet hat. Der heutige Roggenanbau geschieht vorwiegend in einer nachgezüchteten kürzeren Form.

Im Frühjahr werden noch weitere Korneinsaaten erfolgen. Exemplarisch soll dieser Korngarten die Vielfalt darstellen, die damals schon vorhanden war.


(detaillierte Informationen zur Geschichte von Roggen und Dinkel)

Obstbäume
Im Winter 2015 werden im unteren Bereich der Fläche weitere Obstbäume gepflanzt.

Wildblumen, Bienen und Insektenhotel
Im Frühjahr werden wieder einige Flächen mit Wildblumen angelegt, um den Insekten und Tieren eine große Vielfalt an Nahrung anzubieten. Im Frühling 2016 werden auch auf der Fläche Bienen angesiedelt. Des Weiteren ist in Zusammenarbeit mit der Landjugend des Bauern- und Winzerverbandes im Kreis Ahrweiler ein großes Insektenhotel geplant.


Artikel im Bonner Generalanzeiger "Ein Lärmgutachten soll Klarheit bringen" v. 22.10.2015

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne unter der E-Mail info@nithrindorp.de zur Verfügung.

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